Mathias Kron

Die Maske der Normalität

Psycho-Thriller aus der Ich-Perspektive — wer einem Mann im Kopf sitzt,
der mordet und Familienvater bleibt, lernt seine Fassade besser
kennen als seine Familie.

Mathias Kron — Sigill

Der Pen

Wir kennen ihn. Wir leben neben ihm. Wir haben ihn nicht gesehen.

Mathias Kron schreibt keinen Detektiv-Thriller. Er schreibt das, was vor dem Detektiv kommt: die Psyche, die Maske, das Doppelleben — aus der Ich-Perspektive desjenigen, den die Polizei dreißig Jahre lang gesucht hat, ohne zu wissen, dass er Kirchenvorsteher ist.

Vorbild ist nicht die Tat, sondern ihre Normalität: Der wahre Horror eines BTK-Killers liegt nicht in der Brutalität, sondern in der schockierenden Selbstverständlichkeit der öffentlichen Existenz — Familie, Job, Sonntags Kirche, Mittwochs Mord. Mathias Kron erzählt diese Doppelung von innen, langsam, ohne Voyeurismus, ohne Anti-Helden-Pose. Wir sehen die Welt durch die kalten, objektifizierenden Augen des Täters — und gerade darin liegt die Entmenschlichung als der ultimative Schrecken.

Im Schnittpunkt von Patricia Highsmith (Tom Ripley), Thomas Harris (Hannibal), Bret Easton Ellis (American Psycho) und dem deutschen Tatort-Fluchtraum. Recherchiert, kühl, klinisch — und unausweichlich.

Die Saga · 52 Hefte · bald erhältlich

Der Nachbar aus Harmony Creek

Harmony Creek · Heft 1 · Sonderausgabe · Kansas, 1956 Frank Miller, geboren 1948 in Harmony Creek, Kansas. Eine dieser typischen, gottgefälligen All-American-Gemeinden, in der jeder jeden zu kennen scheint und die dunklen Geheimnisse tief unter der Oberfläche begraben sind. Vater: hart, Koreakriegs-Veteran, Liebe an Bedingungen geknüpft. Mutter: fromm, Kirchengemeinde, blind. Bruder Tom: zwei Jahre jünger, der gute Sohn.

Frank ist acht. Er hat noch keinen Namen für den Teil von sich, der Tiere im Schuppen tötet und sich ansieht, was übrig bleibt. Er nennt ihn später Den Schatten.

Die erste Sonderausgabe öffnet die Tür in eine Saga über zweiundfünfzig Wochen — vom acht Jahre alten Frank über den Familienvater und Kirchenvorsteher bis zum Mann, den Harmony Creek auf seiner letzten Pressekonferenz noch nicht erkennt. In Vorbereitung

Die Architektur

Vier Akte. Zweiundfünfzig Wochen. Eine Maske, die fällt.

Die Saat (Hefte 1–10) — Kindheit und Jugend; die ersten Anzeichen, der Schatten lernt sprechen. Das Erwachen (Hefte 11–25) — Erwachsenenleben, Familie, Sicherheitsfirma, Kirche; die erste Tat. Die Herrschaft (Hefte 26–40) — Doppelleben in voller Blüte, Spiel mit Polizei und Medien, der selbstgewählte Name. Der Fall (Hefte 41–52) — Hybris, Fehler, Verhaftung, Verhör, das Zerbrechen der Fassade.

Werde Spiegelleser

Erfahre als Erster, wenn der Schatten zu sprechen beginnt.

Kein Spam, keine Werbung, keine fremden Verteiler. Nur eine Nachricht, wenn die erste Sonderausgabe auf Amazon Kindle Unlimited live geht — und gelegentlich ein kalter Blick hinter die Maske: ein Polaroid aus Harmony Creek, eine Zeitungsmeldung von 1971, ein Brief, den Frank seiner Mutter nie geschickt hat.